Kleintierpraxis Tanja Wiesner
SARS-CoV-2

aktuelle Schutzmaßnahmen

Liebe Patientenbesitzer/ innen!

Um Sie als PatientenbesitzerInnen und uns in der Praxis vor Ansteckung zu schützen, haben wir folgende Maßnahmen eingeführt:

 

1.) Die Praxis wird nur noch mit Mundschutz betreten.

2.) Behandlungen nur mit Terminvereinbarung. Es findet zur Zeit keine offene Sprechstunde statt.

3.) Es betritt nur eine Person mit dem erkrankten Tier die Praxis.

Und um den gebotenen Abstand von 1,5 bis 2 m zueinander einhalten zu können, befinden sich maximal 2 Personen gleichzeitig im Wartezimmer.

4) Im Wartezimmer befindet sich ein Desinfektionsmittelspender: Bitte desinfizieren Sie sich Ihre Hände, bevor Sie mit Einrichtungsgegenständen in Kontakt kommen.

5.) Bitte warten Sie im Auto oder bei schönem Wetter auch auf unserer Bank im Hof.

6.) Um auch in der Behandlung den notwendigen Abstand zu gewährleisten, nehmen wir Ihr Tier ohne Sie zur Untersuchung mit in die Behandlung.

Die Anamnese ( Gespräch über den Grund des Besuches und wichtige zu klärende medizinische Details) führen wir vorher telefonisch, oder im Wartebereich durch.

7.) Um eine Virusübertragung durch Händekontakt zu verhindern, waschen und desinfizieren wir regelmäßig unsere Hände oder tragen Handschuhe. 

Bitte ziehen Sie entweder ebenfalls Handschuhe ( finden sich an der Anmeldetheke) an oder desinfizieren sich gründlich die Hände. Der Spender befindet sich rechts in Thekennähe an der Wand.

8.) Wenn Sie fieberhaft erkrankt sind, kommen Sie nicht in unsere Praxis! Sie können dann eine andere Person mit Ihrem Tier zu uns schicken und uns vorher telefonisch informieren!

9.) Um das Personenaufkommen im Wartebereich zu reduzieren, empfehlen wir, Medikamente und Futter zwischen 8- und 10 Uhr und zwischen 12- und 15 Uhr ( Ausnahme Dienstag und Donnerstag ) abzuholen. Für die Nachmittagszeit rufen Sie bitte kurz an und erkundigen sich, wann es günstig ist.

Wenn wir uns alle an die Regeln zur Verhinderung/ Verminderung der Ansteckungsgefahr halten, können wir hoffentlich auch weiterhin uneingeschränkt Ihre Tiere behandeln und prophylaktisch versorgen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe!!!

BLEIBEN SIE GESUND !!

 

 

 

 

Corona und Praxisablauf

Liebe Patientenbesitzer und - besitzerinnen,

da der Berufsstand der Tierärzte zu den systemrelevanten Berufen zählt, haben wir auch weiterhin geöffnet.

Wir haben seit März 2020 folgende Vorsichts- und Schutzmaßnahmen eingeführt:

- kein Händeschütteln 

- Desinfektion aller Türklinken und viel benutzter sonstiger Einrichtungsgegenstände täglich mehrfach

- Hände waschen und desinfizieren regelmäßig

- Arbeiten mit Handschuhen und Mundschutz

- Sie als Besitzer/ in ziehen sich Einmalhandschuhe an oder desinfizieren sich gründlich mit einem Händedesinfektionsmittel im Wartebereich die Hände.

-Wir halten 2 m Abstand zu Ihnen.

- Sie halten bitte auch 2 m Abstand zu allen anderen anwesenden Personen.

- Wir nehmen nur Ihr Tier mit in die Behandlung. 

(Die Erfahrung der letzten Wochen zeigt, dass das sehr gut funktioniert. Sie können Ihr Tier mit einem guten entspannten Gefühl in unsere Obhut übergeben.)

Für unsere Patientenbesitzer, die sich in eine Risikogruppe einordnen lassen, weil sie persönlich empfänglicher oder weniger abwehrbehaftet sind, empfehlen wir, Termine, die nicht akut und dringlich sind, lieber abzusagen und zu verschieben.

Wir wünschen, dass insbesondere die älteren Patientenbesitzer/ innen diese Zeit gesund überstehen!

Für alle gilt:

Wenn Termine nicht dringlich sind, haben wir Verständnis, wenn Sie sich dafür entscheiden, lieber zu Hause zu bleiben. Wir bitten Sie zwecks besserer Planbarkeit allerdings darum, rechtzeitig telefonisch abzusagen.

Vielen Dank!

Wenn Sie in die Praxis kommen möchten, machen Sie bitte immer einen Termin aus und kommen NICHT ohne vorherige Terminabsprache mit Ihrem Tier in die Sprechstunde:

So können wir besser dafür sorgen, dass Sie im Wartezimmer genügend Platz haben und den geforderten Abstand zum Nächsten gut einhalten können.

Im Wartezimmer sollen sich zur Zeit maximal 2 Personen gleichzeitig aufhalten.

Weitere Besucher warten bitte draußen im Auto oder auf der Bank im Hof.

Wir holen Sie dann entsprechend rein, wenn es die Situation zulässt.

Sie als Tierbesitzer/in kommen bitte nur mit einer Person in die Praxis (1 Person pro Familie/Tier).

Sie ziehen Einmalhandschuhe an oder desinfizieren sich die Hände.

Beides stellen wir Ihnen zur Verfügung! Bitte ziehen Sie frische Handschuhe an, die Sie von uns an der Rezeption erhalten; den Desinfektionsmittelspender finden Sie rechts der Anmeldetheke im Wartezimmer.

Entsorgen Sie bitte die Handschuhe erst außerhalb der Praxis, am besten zu Hause. Vielen Dank!

Wir bitten Sie um Ihr Verständnis und danken sehr für Ihre Mithilfe in dieser Situation, in der wir alle gefragt sind solidarisch zu sein durch besondere Maßnahmen!

Sollten sich die Maßnahmen zur Ausbreitung der Pandemie verschärfen, informieren wir Sie an dieser Stelle natürlich darüber, ob und wie die Praxis geöffnet sein wird.

Vielen Dank für Ihr Verständnis im Voraus und : bleiben Sie gesund!

 

Informieren Sie sich bitte auch weiter zum Beispiel auf der homepage des Robert Koch Instituts

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

Informationen für an CoVID - 19 erkrankte Tierbesitzer/Innen

• Die Krankheit COVID-19 (Coronavirus disease) wird durch das neu aufgetretene SARS-CoV-2 verursacht. Dieses Virus unterscheidet sich deutlich von den in unseren Hunde- und Katzenpopulationen seit langer Zeit kursierenden Coronaviren.
• Mit SARS-CoV-2 infizierte Menschen scheiden große Mengen an Virus aus, die Ansteckungsgefahr ist zwischen Menschen hoch.
• Es gibt Hinweise, dass das SARS-CoV-2 in seltenen Einzelfällen von an COVID-19 erkrankten Personen auf Hunde und Katzen übertragen werden kann, was nicht unbedingt zu einer Erkrankung der Tiere führen muss. Möglicherweise hat nur eine äußerliche Verschmutzung (Kontamination) mit dem Virus  stattgefunden. Obwohl die Pandemie schon sehr große Ausmaße angenommen hat, sind derzeit weltweit lediglich sehr wenige Tiere positiv diagnostiziert worden. So wurde das Virus bislang in weltweit 5 Hunden nachgewiesen, die keine Symptome entwickelt haben.

Aktuell gibt es Studienergebnisse des Friedrich- Loeffler- Institutes, die belegen, dass das CoV-2 sich in Frettchen vermehrt, ohne dass die Frettchen erkranken. Es ist jedoch zu vermuten, dass Frettchen entsprechend das Virus zoonotisch auf Menschen übertragen, wenn sie infiziert sind (und umgekehrt).

Mit Stand vom 10.07.2020 scheint es zuzutreffen, dass Hunde, Katzen, Nerze und Frettchen sich von infizierten Menschen anstecken können. Dabei zeigen Hunde keine Krankheitssymptome. Katzen, Nerze und Frettchen können Atemwegssymptome und/ oder Durchfall zeigen.

www.uni-leipzig.de/newsdetail/artikel/virologe-haustiere-koennen-sich-doch-mit-coronavirus-infizieren-2020-07-10/

 


• Es gibt derzeit keinen Hinweis, dass umgekehrt Menschen durch Hunde und Katzen infiziert werden, da diese Tiere den Erreger nicht in ausreichenden Mengen ausscheiden dürften.
• Es besteht daher keinerlei Grund, Hunde und Katzen wegzugeben oder eine Euthanasie zu wünschen, aus Angst vor Ansteckung durch das Tier.

Folgende Maßnahmen werden aus Sicherheitsgründen für COVID-19-erkrankte Personen mit Hunden oder Katzen empfohlen:

• Hunde und Katzen von infizierten Personen sollen möglichst in ihrem Zuhause bleiben und nicht außer Haus gegeben werden.
• Infizierte / erkrankte Personen scheiden große Erregermengen aus, weshalb Hygienemaßnahmen zu Hause (wenn nicht hospitalisiert) jedenfalls wichtig sind. Häufiges und sorgfältiges Händewaschen mit Seife, evt auch mit Desinfektionsmittel, evt Verwendung einer Maske, häufige Reinigung von Oberflächen und Böden sowie Lüften der Räume können entscheidend zur Verringerung der kursierenden Virusmenge beitragen.


• Infizierte Personen sollen direkten Kontakt zu ihren Tieren vermeiden.
• Die Tiere sollen möglichst durch eine nicht-infizierte Kontaktperson oder ein Familienmitglied der infizierten Person betreut werden.
• Die betreuende Person soll eine eigene Überbekleidung bei der Fütterung und Pflege des Tieres verwenden.
• Die betreuende Person soll für Spaziergänge mit dem Hund die Wohnung / das Haus nicht mit der im Innenbereich getragenen Überbekleidung verlassen, sondern diese im Eingangsbereich deponieren und gegen eine für den Ausgang bestimmte wechseln. Umgekehrt ist beim Zurückkommen die Außenbekleidung wieder im Eingangsbereich zu wechseln. Ein Kontakt zwischen der Überbekleidung für den Innenbereich und der für den Außenbereich ist zu vermeiden.
• Halsband, Leine etc. müssen im Eingangsbereich bleiben, ohne Kontakt zum COVID-19-Patienten.
• Während des Ausganges mit dem Hund ist auf Abstand zu anderen Tieren zu achten, der Kot ist einzusammeln.
• Die Pfoten sollen vor dem Ausgang mit Seife (kein Desinfektionsmittel) gereinigt werden.
• Bei Auftreten von Krankheitssymptomen ist ein Tierarzt / eine Tierärztin telefonisch zu kontaktieren.
• Katzen mit Krankheitssymptomen dürfen nicht ins Freie gelassen werden.


Quelle: Prof. Etienne Thiry, Liège Université: Coronavirus et animaux domestiques: les faits

Meldepflicht für SARS-CoV-2 infizierte Haustiere

Eine Meldepflicht ist eine Informationspflicht über den Nachweis der Infektion bei einem Tier. Es besteht aber keine Untersuchungspflicht. Im Falle eines positiven Ergebnisses muss das Labor oder der Tierarzt dies dem Veterinäramt mitteilen. Das Veterinäramt  meldet den Fall an das Tierseuchennachrichtensystem (TSN). Es handelt sich also um eine reine Informationspflicht. Aus der Meldepflicht selbst ergeben sich keine Bekämpfungsmaßnahmen. Allerdings kann das Veterinäramt Maßnahmen wie Quarantäne anordnen. Zur Meldung verpflichtet sind die Leitungen der Veterinäruntersuchungsämter, der Tiergesundheitsämter oder sonstiger öffentlicher oder privater Untersuchungsstellen. Auch Tierärzte, die in Ausübung ihres Berufes die Krankheit feststellen, müssen positiv getestete Tiere melden, es sei denn, Probenmaterial von dem betroffenen Tier ist bei einer der genannten Stellen untersucht worden. Die Kosten für die Untersuchung trägt üblicherweise die Tierbesitzerin / der Tierbesitzer. Wenn ein besonderes wissenschaftliches Interesse am Testergebnis besteht und ein Verdacht auf eine Infektion begründet ist, kann mit dem Veterinäramt über eine Übernahme der Kosten gesprochen werden.

Nachweis von SARS-CoV-2 bei Hund, Katze, Frettchen

Es ist möglich, durch eine Tupferprobennahme in der Praxis das Virus nachweisen zu lassen.

Dafür nehmen wir einen Rachenabstrich bei Ihrem Tier und senden den Abstrich in unser Veterinärmedizinisches Labor.

Das Ergebnis wird der Praxis zurückgemeldet.

Im positiven Fall, d.h. sollte SARS-CoV-2 nachgewiesen werden, meldet das Labor diesen nachweis automatisch an das zuständige Veterinäramt, welches wiederum eine Meldung an das Tierseuchennachrichtensystem ( TSN ) macht.